Corps Friso-Cheruskia

Tradition seit 1860

HERMANN-BILLING-PREIS

Eine Initiative des Corps Friso-Cheruskia in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie
( KIT )

Hermann-Billing-Preisverleihung 2016





Ausgezeichnet wurden Frau Ulrike Fischer

und Frau Katrin Korth sowie Herr Karten Schubert.

Mit im Bild Michael Obert für die

Stadt Karlsruhe, Arne Petersohn

für das Corps Friso-Cheruskia,

sowie Karl-Friedrich Ziegahn für das KIT.

>>Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten, Zeitungsartikel vom 19.01.2016<<

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Frau Ulrike Fischer erhielt die Auszeichnung für ihre Dissertation, in der sie sich mit dem Thema "Regionalistische Strategien in der Architektur Graubündens von 1900 bis in die Gegenwart" auseinandersetzte. Dabei ging die Preisträgerin auf den Zusammenhang von regionaler Architektur und Identitätsstiftung ein. Katrin Korth schrieb ihre Doktorarbeit über "Wasserarchitektur auf städtischen Plätzen" und nahm hierbei unter anderem auch auf den von Hermann Billing gebauten Brunnen am Stephanplatz Bezug auf. Der dritte Preisträger, Herr Karsten Schubert, widmete sich in seiner Dissertation der Thematik von "Raum, Körper, Oberfläche. Strukturen gebauten Raums und architektonische Raumbildung". Auch hier wurde zu einem Gebäude, das vom Namensgeber des Preises entworfen wurde, Bezug aufgenommen. Anhand des Häuserensembles der Baischstraße beim Mühlburger Tor stellte er einen Teil seiner Doktorarbeit vor. Der Hermann-Billing-Preis wird jedes Jahr von unserem Corps, für hervorragende wissenschaftliche Leistungen, gestiftet.

Hermann-Billing-Preisverleihung 2015

Der mit 3000 Euro dotierte Hermann-Billing-Preis ging dieses Jahr an:

Frau Annegret Scheibe, Frau Christina Neudecker und Herrn Dr. Andreas Haupt.

>>Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten, Zeitungsartikel vom 19.01.2015<<

Frau Scheibe behandelte in ihrer Abschlussarbeit das Phänomen der gesellschaftlichen Entwicklung des Rückzugs auf das Land. Das besondere an dieser Arbeit war die inhaltliche Unterstützung der Arbeit durch die Analyse der ältesten deutschen Serie; dem Tatort. In der Abschlussarbeit von Frau Neudecker wurde das Bestehen eines möglichen Zusammenhangs zwischen körperlich-sportlicher Aktivität und ADHS bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Herr Dr. Andreas Haupt bekam die Auszeichnung für seine Dissertation mit dem Titel “Lohnungleichheit durch soziale Schließung”. Hierin untersuchte er die Frage, warum sich die Tendenz, für verschiedene Berufe verschiedene Löhne zu erhalten, in Deutschland immer mehr verstärkt. Der Hermann-Billing-Preis wird jedes von unserem Corps, für hervorragende wissenschaftliche Leistungen, gestiftet.

Hermann-Billing-Preisverleihung 2014





Ausgezeichnet wurden Herr David Hipp

und Herr Rainer Mandel.

Mit im Bild Michael Obert für die

Stadt Karlsruhe, Daniel Hensel und Arne

Petersohn für das Corps Friso-Cheruskia,

Volker Saile für das Präsidium des KIT

und Christian Wieners für die Fakultät Mathematik

des KIT.

>>Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten, Zeitungsartikel vom 20.01.2014<<

Der mit 3000 Euro dotierte Hermann-Billing-Preis ging dieses Jahr an Herrn David Hipp und Herrn Rainer Mandel. Herr Hipp erhielt den Preis für seine Diplomarbeit zum Thema „A new exponential integrator applied to the diffusion equastion on evolving domains“. Herr Mandel erhielt den Preis für seine Dissertation zum Thema „Grundzustände, Verzweigungen und singuläre Lösungen nichtlinearer Schrödingersysteme“ Der Hermann-Billing-Preis wird jedes von unserem Corps, für hervorragende wissenschaftliche Leistungen, gestiftet.

Hermann-Billing-Preisverleihung 2013





Ausgezeichnet wurde Patricia Stock​

mit im Bild Eberhard Umbach,

Daniel Hensel, Lothar Birkhäuser

und Alexander Wanner (von links)

>>Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten, Zeitungsartikel vom 21.01.2013<<

Patricia Stock, die 1975 in Solingen geboren wurde, studierte von 1995 bis 2001 Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Karlsruhe. Für ihre Dissertation zum Thema "Entwicklung einer reaktiven Fertigungssteuerung auf Basis der Ant-Colony-Optimierung" die von den Professoren Gert Zülch und Bernd Scholz-Reiter betreut wurde, erhielt sie den mit 3 000 Euro dotierten Hermann-Billing-Preis, der von unserem Corps jährlich für hervorragende wissenschaftliche Leistungen verliehen wird.

Was ist der Hermann-Billing-Preis ?

Anerkennung und Kritik in der Begegnung von Professoren und Studenten sind wesentliche Voraussetzungen für Leistung und Erfolg im Studium. In diesem Sinne will der Hermann-Billing-Preis zur Studienförderung beitragen.

Der Hermann-Billing-Preis wird jedes Jahr für herausragende Diplomarbeiten und Dissertationen vergeben. Dabei bestimmt der Rektor der Universität jeweils die Fakultät, aus der ein Fakultätsgremium bis zu drei Preisträger benennen kann. Der Preis wurde seit 1985 bisher 27 mal verliehen, an insgesamt zehn verschiedene Fakultäten: Architektur, Informatik, Elektrotechnik, Physik, Mathematik, Bio- und Geowissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Chemie, Bauingenieur- und Vermessungswesen sowie Maschinenbau.


Die Stiftung trägt den Namen von Hermann Billing (*1867 +1946), einem der bedeutendsten Architekten und Künstler, die an der Fridericiana lehrten. Die von Hermann Billing entworfenen Bauwerke prägen bis heute das Karlsruher Stadtbild (z. B. Hofapotheke, Baischstraße, Oberpostdirektion, Stephanplatzbrunnen hinter der Hauptpost), aber auch in anderen Städten sind seine Werke zu sehen (z. B. Melanchthonhaus in Bretten, Kunsthalle in Baden-Baden, Rathaus in Kiel). Im Prinz-Max-Palais in Karlsruhe wurde Hermann Billings Schaffen im Frühjahr 1997 durch eine umfangreiche Ausstellung gewürdigt.


Hermann Billing war Karlsruher Corpsstudent und Mitglied im Corps Cheruskia Karlsruhe. Alte Herren des Karlsruher Corps Friso-Cheruskia stiften den Preis und bekunden damit zugleich ihre Verbundenheit zur Alma Mater Fridericiana und zur Stadt Karlsruhe. Sie wollen mit der Anerkennung hervorragender Arbeiten ihr Bekenntnis zum Leistungsprinzip unterstreichen und einen Beitrag zum Ansehen der Universität leisten.

Die Festveranstaltungen anlässlich der Preisverleihung wurden und werden stets in den Räumen der Universität und unter großer Anteilnahme der jeweils ausgezeichneten Fakultät durchgeführt.